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Notfallplan Leckage (Flüssige Rohstoffe)
Verhalten bei Austritt von Gefahrstoffen
1. Prävention
Dieser Plan dient der Vorbereitung. Jede Person, die den Bereich der Leichtschaumproduktion betritt, muss diese drei Grundregeln kennen, bevor ein Zwischenfall eintritt.
2. Sofortmaßnahmen bei Entdeckung
Sollten größere Mengen Flüssigkeit austreten (geplatztes Gebinde, defekte Leitung), gilt die 3-S-Regel:
- Sichern: Gefahrenbereich sofort verlassen. Andere Mitarbeiter lautstark warnen.
- Sperren: Den Bereich grob absperren (z. B. durch Schließen der Brandschutztüren), um eine Verschleppung der Chemikalien durch Schuhe oder Hubwagen zu verhindern.
- Sagen: Umgehend den Schichtführer oder den Sicherheitsbeauftragten informieren. Notruf 112 bei Brand oder Personenschaden.
3. Verhalten im Ernstfall
- Kein Alleingang: Versuchen Sie niemals, eine größere Leckage alleine aufzuwischen.
- Lüftung: Falls gefahrlos möglich, die Hallenlüftung auf maximale Stufe stellen (Schalter an der Mittelsäule).
- Bindemittel: Nur unter Verwendung der vorgeschriebenen Atemschutzmaske (Typ A2P3) darf das Bindemittel aus den gelben Notfall-Tonnen ausgebracht werden.
4. Besondere Gefahrenhinweise
Ausgelaufene Isocyanate reagieren mit Luftfeuchtigkeit. Es können Dämpfe entstehen, die die Atemwege reizen. Ruhe bewahren, aber zügig den Bereich gegen den Wind verlassen.
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